Schlau! Aber nicht auf die gleiche Art wie wir. Hunde denken weniger abstrakt, dafür extrem sozial und situationsbezogen. Das Border-Collie-Weibchen Chaser etwa beherrschte über 1000 Wortbegriffe und konnte neue Gegenstände per Ausschlussprinzip lernen – eine Fähigkeit, die man sonst ca. 3-jährigen Kindern zuschreibt.
Oder Rico, ebenfalls ein Border Collie, aus Deutschland: Er konnte nicht nur Spielzeuge benennen, sondern verstand auch einfache grammatikähnliche Strukturen wie «bring den Ball zur Decke». Das bescherte ihm sogar einen Auftritt in «Wetten, dass..?»
Und Hunde lesen uns besser als wir denken. Die Wiener Studienhündin Sofia entschied sich zuverlässiger für die richtige Futterdose, wenn sie dem Menschen vertraute, der auf sie zeigte – selbst dann, wenn ihre eigene Nase etwas anderes vermutete.
Wir wussten es doch schon immer: Hunde sind Meister darin, uns zu verstehen. Das ist vielleicht die intelligenteste Form von Intelligenz. Und vor allem der Grund, warum wir sie so lieben.

